Man hört in den Medien ja immer wieder von Bauherren, die mit halbfertig gebauten Häusern sitzen gelassen werden. Da kommt dann – wenn man Glück hat – irgendwann ein Fernsehteam und „kümmert sich“. Letztendlich stecken dahinter aber auch oft Firmen, die sich einfach übernommen haben und insolvent sind. Da kann dann auch das Fernsehen nur noch auf die Tränendrüsen drücken.

Was ist aber mit Firmen, denen es eigentlich gut geht, die im kleineren Stil mit günstigen Modernisierungs-Angeboten locken, dann Pfusch abliefern und unser Rechtssystem (das vor allem durch extreme Gemütlichkeit geprägt ist) ausnutzen, um nie gewährleisten zu müssen? Die eigentlich gewährleisten könnten und „auf Zeit spielen“ (ein Bauschaden hat meistens die Eigenschaft, dass er mit der Zeit immer schlimmer wird und dann der Bauher doch selbst handeln muss)?

Das ist „zu ungriffig“ fürs Fernsehen und daher habe ich mich entschlossen, diesen Blog zu starten.

In erster Linie gehts um meinen Fall – und meine Meinung.

Es geht darum, wie die Firma Altbausanierung Colorit GmbH & Co. KG aus Büttelborn (früher auch mal Frankfurt) aus einem soliden und intakten Altbauhaus der renommierten Firma Bien durch eine eigentlich eher kleinere Schönheitsreparatur mit Hilfe unsachgemäßer Ausführung (was immer passieren kann) und nachfolgender jahrelanger Verschleppung eine für mich als Besitzer und Bewohner äußerst unangenehme Behausung gemacht hat.

Ich weiß dass es im Fall dieser Firma auch noch andere Betroffene gibt und vielleicht melden sich hier ja noch weitere Geschädigte.

Es soll hier auch nicht um Bauausführung und Baufachliches gehen sondern eher um die Frage „wie komme ich in Deutschland im Baubereich an meine eigentlich gesetzlich verankerte Gewährleistung?“

Wer einen ähnlichen Fall zu einer anderen Firma erlebt hat kann mich gern kontaktieren und wir weiten den Blog ggf. aus. Kommentare müsen leider moderiert werden, da die Meinungsfreiheit in Deutschland vergleichsweise schlecht geschützt ist und die Diskussion auch sachlich bleiben soll.